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Das zeitgenössiche Remake eines der wichtigsten Klassiker der Filmgeschichte. Fritz Langs "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" aus dem Jahr 1931 verlegt ins Jahr 2018.

 

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Wien mitten im Winter. Eine entnervte Mutter schickt ihre kleine Tochter zurück zum Spielplatz, um die vergessene Jacke zu holen.

Hinter dem Vorhang aus Schnee ein Pfeifen. Das Mädchen folgt dem Köder und verschwindet ohne die geringste Spur. Ein Kindermörder treibt sein Unwesen.

 Die Polizei ist ratlos und rast im Leerlauf. Der Innenminister beginnt die Serienmorde politisch für seine Zwecke zu nutzen. Die Boulevardpresse heizt die Stimmung an. Und in der Bevölkerung beginnt es zu rumoren. Mit steigender Nervosität wird jeder zum Verdächtigen erklärt. 

 Mehr und mehr Kinder verschwinden. Als die Leichen im Schnee auftauen, verschwimmen die Grenzen völlig. Emotional steht nur noch das Finden des Mörders im Vordergrund. Alles muss sich diesem Thema unterordnen, der Fall M ist zum öffentlichen Fall geworden.

Überwachungsstaat, Fake News, Hetze im Netz. Leute werden willkürlich festgenommen. Die Unterwelt wird vorgeführt. Was sich diese nicht gefallen lässt. Sie übernimmt die Aufgabe der Polizei und geht auf die Suche nach dem Mörder.

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