Im Reihenschloss in Sievering herrscht eine entsetzliche Langeweile. Begleitet von einer stetig wachsenden Depression einer müssiggängerischen Principessa namens Lena. Lena ist von ihrem Sessel schon so lange nicht mehr aufgestanden, dass nicht einmal sie selbst weiß, wie groß sie eigentlich ist. Die Dienerin, die an das Unglück der Prinzessin gekettet ist, „wie ein schwuler Sexsklave“ zieht es immerzu ins örtliche Wirtshaus. Um so mehr freut sie sich, als die Prinzessin der anstehenden Hochzeit mit einem ihr unbekannten, aber als „Futkarli“ berüchtigten Leonce entfliehen will und sie beschließen sich im nächsten Heurigen zu verstecken.

Prinz Leonce in Hietzing geht es ebenso äußerst schlecht. Hypochondrisch und hysterisch erträgt er die Laster des Lebens und den Ansturm der Damenwelt nur kaum. Als auch ihn die Nachricht zur bevorstehenden Vermählung, die eigene Person betreffend, erreicht, flieht er zu Fuß (das Pferd ist weg) mit seinem Diener Valerio in einen Heurigen nach Döbling.

Dort im Heurigen, wo sich die beiden, die eigentlich voreinander fliehen wollen, sich treffen tun, wird es äusserst lustig, zumal auch die dortige Wirtin eine Hantige aber keine Grantige ist. Fragen über Fragen tun sich auf:

- Wo ist das Pferd von Leonce?
- Wie kann man von 2 Gläsern Wein so
   betrunken sein?

- Und wo sind immer alle hin, wenn
   man sie sucht?


Ein musikalisch bemalter Abend

Mögliche Publikumsstimmen:

„Büchner würde sich im Grab umdrehen“
„Hahah, ur lustig“
„Ich finde es extrem unpassend!“

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Regie:
Lisa-Lena Tritscher

Es spielen für Sie und Ihn:
Maria Astl,
Tania Golden,
Dominik Kaschke
& Karoline Kucera

Musik:
Clara Diemling